Was ist ein Backdoor-Trojaner?

Mit Hilfe eines Backdoor-Trojaners kann ein Angreifer den Computer eines Benutzers ohne dessen Zustimmung übernehmen.

Backdoor-Trojaner geben sich meist als legitime Software aus. Das soll den Benutzer dazu verleiten, die Software und damit den Trojaner zu starten. Immer häufiger gelangen solche Trojaner schon dann auf einen Computer, wenn der Benutzer nichtsahnend einem Link in einer Spam-E-Mail folgt oder eine infizierte Webseite besucht.

Sobald der Trojaner ausgeführt wird, fügt er sich selbst der Startroutine des Computers hinzu und kann danach den Computer überwachen. Geht der Computer online, kann derjenige, der hinter dem Trojaner steckt, allerlei Dinge anstellen: Er kann zum Beispiel Programme auf dem infizierten Computer ausführen, auf persönliche Dateien zugreifen, Dateien ändern und hochladen, die Tastatureingaben des Benutzers speichern oder Spam-E-Mails versenden.

Zu den bekannten Backdoor-Trojanern gehören Netbus, OptixPro, Subseven, BackOrifice und in jüngerer Zeit auch Zbot und ZeuS.

Um eine Infizierung mit Backdoor-Trojanern zu vermeiden, sollten Sie Ihre Computer mit den aktuellen Patches auf dem neuesten Stand halten, um Sicherheitslücken im Betriebssystem zu schließen. Installieren Sie außerdem Spamfilter und eine Virenschutzsoftware. Zudem empfiehlt sich eine Firewall: Sie hindert Trojaner daran, auf das Internet zuzugreifen und mit dem Hacker in Kontakt zu treten.

Quelle: Sophos

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