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Border Gateway Protocol

Das Border Gateway Protocol (BGPClosed) ist ein Routing-Protokoll, das hauptsächlich von Internetanbietern (ISPs) verwendet wird, um die Kommunikation zwischen mehreren autonomen Systemen (Autonomous System, AS) zu ermöglichen, das heißt zwischen mehreren ISPs. Ein autonomes System besteht aus mehreren miteinander verbundenen IPClosed-Netzwerken, die von einem oder mehreren ISPs kontrolliert werden und über ein internes Routing-Protokoll (z.B. IGP) miteinander verbunden sind. BGP wird als Pfad-Vektor-Protokoll bezeichnet und fällt seine Routing-Entscheidungen, im Gegensatz zu IGP, anhand von Pfad, Netzwerkrichtlinien und/oder Regelwerken. Aus diesem Grund könnte man es eher als Erreichbarkeitsprotokoll bezeichnen denn als Routing-Protokoll.

Jeder ISP (oder andere Netzwerkanbieter) muss im Besitz einer offiziell registrierten AS-Nummer (Autonomous System Number, ASN) sein, um sich selbst im Netzwerk ausweisen zu können. Obwohl ein ISP intern mehrere autonome Systeme unterstützen mag, ist für das Internet nur das Routing-Protokoll relevant. AS-Nummern aus dem Bereich 64512–65534 sind privat und können nur intern verwendet werden.

BGP verwendet TCP als Transportprotokoll, auf Port 179.

Wenn BGP zwischen Routern eines einzigen AS verwendet wird, spricht man von internem BGP (interior BGP, iBGP); wenn es hingegen zwischen Routern von verschiedenen AS verwendet wird, spricht man von externem BGP (exterior BGP, eBGP).

Eine Stärke von eBGPClosed ist seine Fähigkeit, Routing-Schleifen zu verhindern, das heißt, dass ein IP-Paket ein AS niemals zweimal passiert. Dies wird folgendermaßen erreicht: Ein eBGP-Router pflegt eine komplette Liste aller AS, die ein IP-Paket passieren muss, um ein bestimmtes Netzwerksegment zu erreichen. Wenn der Router sendet, teilt er diese Information mit seinen eBGP-Nachbarroutern (neighbors), welche daraufhin ihre Routingliste aktualisieren, falls nötig. Wenn ein eBGP-Router feststellt, dass er bereits auf einer solchen UPDATE-Liste eingetragen ist, fügt er sich nicht noch einmal hinzu.

Das Border Gateway Protocol ( BGP Border Gateway Protocol ) ist ein Routing-Protokoll, das hauptsächlich von Internetanbietern (ISPs) verwendet wird, um die Kommunikation zwischen mehreren... mehr erfahren »
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Border Gateway Protocol

Das Border Gateway Protocol (BGPClosed) ist ein Routing-Protokoll, das hauptsächlich von Internetanbietern (ISPs) verwendet wird, um die Kommunikation zwischen mehreren autonomen Systemen (Autonomous System, AS) zu ermöglichen, das heißt zwischen mehreren ISPs. Ein autonomes System besteht aus mehreren miteinander verbundenen IPClosed-Netzwerken, die von einem oder mehreren ISPs kontrolliert werden und über ein internes Routing-Protokoll (z.B. IGP) miteinander verbunden sind. BGP wird als Pfad-Vektor-Protokoll bezeichnet und fällt seine Routing-Entscheidungen, im Gegensatz zu IGP, anhand von Pfad, Netzwerkrichtlinien und/oder Regelwerken. Aus diesem Grund könnte man es eher als Erreichbarkeitsprotokoll bezeichnen denn als Routing-Protokoll.

Jeder ISP (oder andere Netzwerkanbieter) muss im Besitz einer offiziell registrierten AS-Nummer (Autonomous System Number, ASN) sein, um sich selbst im Netzwerk ausweisen zu können. Obwohl ein ISP intern mehrere autonome Systeme unterstützen mag, ist für das Internet nur das Routing-Protokoll relevant. AS-Nummern aus dem Bereich 64512–65534 sind privat und können nur intern verwendet werden.

BGP verwendet TCP als Transportprotokoll, auf Port 179.

Wenn BGP zwischen Routern eines einzigen AS verwendet wird, spricht man von internem BGP (interior BGP, iBGP); wenn es hingegen zwischen Routern von verschiedenen AS verwendet wird, spricht man von externem BGP (exterior BGP, eBGP).

Eine Stärke von eBGPClosed ist seine Fähigkeit, Routing-Schleifen zu verhindern, das heißt, dass ein IP-Paket ein AS niemals zweimal passiert. Dies wird folgendermaßen erreicht: Ein eBGP-Router pflegt eine komplette Liste aller AS, die ein IP-Paket passieren muss, um ein bestimmtes Netzwerksegment zu erreichen. Wenn der Router sendet, teilt er diese Information mit seinen eBGP-Nachbarroutern (neighbors), welche daraufhin ihre Routingliste aktualisieren, falls nötig. Wenn ein eBGP-Router feststellt, dass er bereits auf einer solchen UPDATE-Liste eingetragen ist, fügt er sich nicht noch einmal hinzu.